Dies ist die Lernerfolgskontrolle für das Webinar „Intensivmedizin für Einsteiger“. 

    Das CME-Codewort lautet:

    RAS/NRS und VAS helfen bei der Überwachung von
    A) Hautstatus und Dekubitus
    B) Sedierung und Analgesie
    C) Oxygenierung und Beatmungsdrücke
    D) Flüssigkeitsstatus und Kreislaufmanagement
    E) unterer und oberer Grenzverweildauer

    Für die Sedierung/Analgesie auf einer ICU gilt:
    A) Patienten sollen sich ausruhen, durchgängig RASS < -4 (besser RASS -5) ist anzustreben
    B) Sedierung ist wichtiger als Analgesie
    C) Patienten sollten nach Möglichkeit wach, angst- und schmerzfrei sein
    D) Fentanyl, Remifentanil und Sufentanil unterscheiden sich hinsichtlich der kontextsensitiven Halbwerstzeit kaum

    Ketamin kann wie folgt appliziert werden
    A) rektal und oral
    B) i.v. und i.m.
    C) nasal
    D) inhalativ / bronchial
    E) alle Antworten sind richtig

    Ein gutes ICU-Intubation-Bundle sollte eine oder mehrere der folgenden Punkte beinhalten:
    A) ein PVK (z.B. 20G) ist absolut ausreichend für eine RSI eines Intensivpatienten
    B) suffiziente Präoxygenierung, Noradrenalin-Perfusor vorlaufen lassen, RSI mit Ketamin/Rocuronium, sofortige Kapnometrie
    C) um gute Intubationsbedingungen zu haben sollte großzügig Propofol gegeben werden (ca. 6-8mg/kg)
    D) Videolaryngoskopie ist unzuverlässig (Stromausfall, Sekretverlegung) und sollte daher nicht genutzt werden
    E) Patienten sollten lieber nicht relaxiert werden, damit man zur Spontanatmung zurückkehren kann, falls die intubation misslingt

    Eine initiale (!) Nofallbeatmung für einen Erwachsenen Patienten entspricht am ehesten:
    A) PC-APRV, 21%, O2, spontan, Pinsp 25mbar, PEEP 10mbar,
    B) CPAP/ASB, 50%, Pinsp 15mbar, PEEP 3 mbar,
    C) VC-MMV 21%, VT 500ml, PEEP 5, Psupp 16
    D) IPPV, 100% O2, Vt 500ml, AF 15/min, I:E 1:1, PEEP 5mbar
    E) das geht am besten von Hand über einen Beatmungsbeutel 20/min und den Beutel dabei am besten komplej auspressen

    Die Therapie von schweren Infektionen gelingt nur durch die Kombination mehrerer Komponenten. Welche gehört sicher NICHT dazu?
    A) Herdsanierung ggf. auch chirurgisch
    B) intravenöse, hochdosierte antiinfektive Therapie
    C) differenzierte Katecholamin-/Volumentherapie
    D) orales Fluorchinolon z.B. Ciprofloxacin 250mg oral einmal täglich
    E) frühzeitiges Erkennen von Zeichen einer beginnenden Sepsis und entsprechend aggressive Therapie

    Zum Pathomechanismus einer Lungenarterienembolie gehört NICHT:
    A) plötzliche Druckbelastung des rechten Herzens
    B) Erhöhung des funktionalen Totraumvolumens und arterielle Hypoxämie
    C) Hyperventilation
    D) Vorwärtsversagen durch HZV-Minderung
    E) plötzlicher Anstieg des endexspiratorischen CO2

    Welche Aussage ist richtig?
    A) erhöhte D-Dimere sind beweisend für eine Lungenarterienembolie
    B) D-Dimere sind das wichtigste Entscheidungskriterium bei Verdacht auf einer Lungenarterienembolie und sollten besonders bei hoher klinischer Wahrscheinlichkeit immer abgenommen werden
    C) D-Dimer-Schnelltests sind noch sensitiver und spezifischer als die konventionelle D-Dimer-Messung
    D) ein erhöhtes Troponin-T und BNP ist ein Hinweis auf eine vermehrte Rechtsherzbelastung und prognostisch ungünstig
    E) Ultraschall ist unzuverlässig (Stromausfall), auch auf ein orientierendes Echo sollte daher verzichtet werden

    Patienten mit COVID
    A) sollten vom jüngsten und unerfahrensten Kollegin/Kollegen intubiert werden, damit man das mal lernen kann
    B) sollten nicht mit einem Videolaryngoskop intubiert werden, da dies wegen Bajerieversagen/Sekretverlegung ausfallen könnte
    C) sollten entsprechend der ständig aktualisierten S3-Leitlinie behandelt werden
    D) haben nahezu ausschließlich pulmologische Probleme, renale, hepatische, gastrointestinale, kardiale und neurologische Probleme sind äußerst selten
    E) sollten nicht auf den Bauch gelegt werden, da dies die Pflege erschwert

    Zu den Charakteristika des ARDS gehört NICHT:
    A) akutes Autreten innerhalb einer Woche nach einem auslösenden Ereignis
    B) Oygenierungsindex < 300mmHg
    C) beidseitige, diffuse Infiltrate im Röntgen-Thorax
    D) regelhat begleitende Katecholaminpflichtigkeit
    E) niedrige Mortalität

    Zur sogenannten Tarragonastrategie gehört NICHT:
    A) hit hard and early
    B) get to the point
    C) relax, have a drink, take it easy
    D) focus, focus, focus
    E) look at your patient, look at your hospital

    Ihr Name so wie er auf der Teilnahmebescheinigung stehen soll z.B. "Frau Dr. med. Karolin Müller"

    Ihre EFN-Nummer: